Tottori-Dünen, Naturdenkmal in Tottori, Japan
Die Tottori-Sanddünen sind ein Naturschutzgebiet an der Küste der Präfektur Tottori, das sich über mehrere Kilometer entlang des Japanischen Meeres erstreckt. Sandhügel erheben sich wellenförmig mit wechselnden Mustern, die der Wind täglich neu gestaltet.
Die Dünenlandschaft bildete sich durch Sedimente des Sendai-Flusses, die über Jahrtausende von Meeresströmungen an die Küste getragen wurden. Im 20. Jahrhundert wurde das Gebiet offiziell geschützt, um die seltene Formation zu bewahren.
Das Tottori-Sandmuseum, eröffnet 2006, präsentiert jährliche Ausstellungen von Sandskulpturen, die internationale Themen darstellen.
Busse fahren regelmäßig vom Bahnhof Tottori zum Eingang, wo Besucher Ausrüstung für Sandsportarten mieten können. Der Aufstieg zu den höheren Stellen erfordert einige Anstrengung durch losen Sand, daher sind geschlossene Schuhe hilfreich.
Von bestimmten Hügeln aus sieht man nachts die Lichter der Tintenfischfischer auf dem Wasser, die ein sanftes Leuchten über dem Meer erzeugen. Das Museum am Rand der Dünen zeigt jedes Jahr neue Sandskulturen aus aller Welt.
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