Ogatsu, Ort in der Präfektur Miyagi, Japan
Ogatsu ist eine ehemalige Gemeinde im Monou-Bezirk, die sich an der Küste mit felsigen Ufern und ruhigen Buchten befindet. Die Stadt zeichnet sich durch Gebäude aus lokalem Schiefer aus, die der Straßenlandschaft ein einfaches, aber besonderes Aussehen verleihen.
Ogatsu wurde 2005 in die Stadt Ishinomaki eingegliedert und verlor damit seinen Status als unabhängige Gemeinde. Das Gebiet wurde durch das Große Osten-Japan-Erdbeben 2011 und den darauffolgenden Tsunami schwer beschädigt, aber die Gemeinschaft setzte ihre Wiederaufbauarbeit fort.
In Ogatsu werden traditionelle Künste wie das Ogatsu Houinkagura gepflegt, ein Gesang- und Tanzstil, der bei Festen aufgeführt wird. Die Kurofunetaiko-Trommeln erklingen zu Feiertagen und bringen die Gemeinschaft zusammen.
Die Anreise zu Ogatsu führt über Bergpässe und Tunnel, was bei schlechtem Wetter schwierig sein kann. Besucher sollten sich auf kurvige Straßen einstellen und ausreichend Zeit für die Fahrt einplanen.
Ogatsu ist seit über 600 Jahren berühmt für die Herstellung von Tintenstein aus lokalem Schiefer, der während der Muromachi-Periode begann. Diese Handwerkstradition bleibt trotz widriger Umstände ein Symbol der lokalen Kunstfertigkeit.
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