Kōmyō-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Zaimokuza, Kamakura, Japan
Kōmyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Zaimokuza, einem Stadtteil von Kamakura in Japan, der zu den wichtigsten Kulturschätzen der Region zählt. Das Tempelgelände umfasst mehrere Gebäude, darunter ein zweistöckiges Holztor und eine Glocke in einem eigenen Pavillon.
Die Gründung erfolgte im 13. Jahrhundert unter dem Regenten Hōjō Tsunetoki. Das Gelände erhielt später eine kaiserliche Anerkennung unter Go-Tsuchimikado und wurde zu einem wichtigen Zentrum der Jōdo-Lehre.
Der Name Kōmyō-ji bedeutet „Tempel des leuchtenden Lichts“; der Überlieferung nach erhielt Hōjō Tsunetoki im Traum den Auftrag, das frühere Renge-ji umzubenennen. Jährlich vom 12. bis 15. Oktober findet das O-Jūya statt, ein Nenbutsu-Gottesdienst mit Pflanzenmarkt und Ständen. Der Tempel unterhält zudem eine Krypta für die Asche von Haustieren, die von freiwilligen Tierärzten betreut wird; zweimal im Jahr gibt es Gedenkzeremonien in der Haupthalle.
Man erreicht den Tempel mit dem Keikyu-Bus vom Bahnhof Kamakura, an der JR-Yokosuka-Linie oder der Enoshima-Eisenbahn, nimmt den Bus nach Zushi oder Hayama über Kotsubo und steigt an der Haltestelle Kōmyō-ji aus, wenige Schritte vom Tor entfernt. Das Gelände ist frei zugänglich; das Sanmon ist meist geschlossen und lässt sich nur nach vorherigem Anruf beim Tempel, Angabe des Besuchszwecks und Zahlung einer kleinen Gebühr betreten. Die Haupthalle wird seit November 2019 in einem zehnjährigen Projekt konserviert.
Auf dem Tempelgelände gibt es eine Krypta für die sterblichen Überreste von Haustieren. Veterinäre kommen zweimal im Jahr hierher, um Gedenkfeiern in der Haupthalle abzuhalten und den verstorbenen Tieren zu gedenken.
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