Seitenkyū, Taoistischer Tempel in Sakado, Japan.
Seitenkyū ist ein taoistischer Tempel in Sakado in Japan, umgeben von niedrigen Gewerbehallen und Wohnstraßen. Der Eingang wird von zwei steinernen Säulen flankiert, die etwa fünf Meter aufragen, während das Innere eine Decke aus Tausenden bunten Glasstücken zeigt.
Ein taiwanischer Geschäftsmann namens Kang Kuo Den begann 1981 mit dem Bau und stellte das Gebäude 1995 fertig. Die Anlage wuchs aus einem privaten Projekt zu einem offenen religiösen Raum für Besucher und Gläubige.
Der Baugrund musste mit acht Bauern einzeln ausgehandelt werden, bevor die Arbeiten beginnen konnten. Die Fertigstellung erfolgte nach vierzehn Jahren, mit Materialien und Handwerkern aus Taiwan, die eine traditionelle Bauweise fernöstlicher Kultanlagen ermöglichten.
Der Tempel liegt etwa dreißig Gehminuten vom Bahnhof Wakaba an der Linie Tobu Tojo, mit Busverbindungen, die den Weg verkürzen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände mehrere Pavillons und gepflasterte Wege umfasst.
Eine Glocke und eine Trommel erklingen täglich um fünfzehn Uhr in zwei Türmen, deren Klänge über das umliegende Gewerbegebiet hallen. Die Dächer tragen gelbe Ziegel, eine Farbe, die in Japan selten für religiöse Gebäude verwendet wird.
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