Saihō-ji, Buddhistischer Tempel und Garten in Nishikyō-ku, Japan
Saihō-ji ist ein Zen-Tempel in Kyoto mit zwei separaten Gartenanlagen auf verschiedenen Höhenstufen. Die untere Gartenfläche ist dicht mit über 120 Moosarten bedeckt, die Steine, Wege und Baumwurzeln überziehen und ein dichtes grünes Moos-Ökosystem bilden.
Das Tempel wurde im 8. Jahrhundert von dem Mönch Gyōki gegründet, begann aber als weltlicher Herrenplatz. Im 14. Jahrhundert übernahm der Zen-Meister Musō Soseki die Leitung und verwandelte es in einen Tempel mit revolutionärem Gartendesign.
Der Name des Tempels stammt von einer historischen Statue ab, die sich hier befand. Besucher erleben die tägliche Andacht und das Zusammenleben mit der moosbedeckten Natur, die eng mit der Zen-Philosophie verbunden ist.
Die Reservierung im Voraus ist erforderlich, da die Besucherzahl begrenzt ist und täglich reguliert wird. Es ist ratsam, komfortable Schuhe zu tragen, da die Wege über Moos führen und bei feuchtem Wetter rutschig sein können.
Der Tempel schließt seine Gärten während der Wintermonate, um die empfindlichen Moosarten zu schützen. In dieser Zeit können Besucher stattdessen an Meditationssitzungen teilnehmen, was ein anderes Erlebnis des Ortes bietet.
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