Jōjū-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Nishikyō, Japan
Jōjū-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kyoto, der zwischen Ahornbäumen an der Spitze einer Wohnstraße liegt. Der Eingang wird durch eine Steintreppe gekennzeichnet, und die Haupthalle wurde 1697 neu erbaut.
Der Tempel wurde 810 auf Befehl von Kaiser Saga gegründet und anfangs der Tendai-Schule angegliedert. Später wechselte er zur Obaku-Sekte, was seine Entwicklung über die Jahrhunderte hinweg prägte.
Die Tempelgebäude zeigen chinesische Architekturelemente in ihrer Gestaltung. Besonders auffällig sind die runden Fenster, die Licht auf besondere Weise in die Räume bringen.
Man erreicht den Tempel mit den Buslinien 73 oder 63 in Richtung Kokedera oder läuft etwa 10 Minuten vom Bahnhof Hankyu Kamikatsura. Es gibt einen einfachen Zugang von der belebten Gegend aus, aber der Ort selbst wirkt ruhig und abgeschieden.
Die Hojo-Halle birgt verborgene Gänge und Wandmechanismen, die aus ihrer Zeit als ehemaliger Wohnort von Date Tsunamura, dem Fürst der Sendai-Domäne, stammen. Diese geheimen Räume erzählen von einem früheren Leben des Gebäudes außerhalb seiner derzeitigen Funktion als Tempel.
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