Chōfuku-ji, Buddhistischer Tempel in Ukyō-ku, Japan
Chōfuku-ji ist ein Tempel des Nanzen-ji-Zweigs der Rinzai-Schule in Umezu Nakamura-chō im Bezirk Ukyō-ku in Kyoto; sein Bergname lautet Daimaizan, seine Hauptfigur ist Amida Nyorai. Zum Gelände gehören eine 1695 wiedererrichtete Buddhahalle mit umlaufendem Unterdach, eine 1668 neu gebaute Haupthalle, ein Glockenturm und ein Vordertor, alle aus dem 17. Jahrhundert und als materielle Kulturgüter der Stadt Kyoto ausgewiesen. Die Buddhahalle zählt zu den repräsentativen dreijochigen Zen-Hallen Kyotos aus der Mitte der Edo-Zeit.
Der Tempel wurde 1169 von der Nonne Shinri aus dem Umezu-Clan gegründet und behielt zunächst die Tendai-Sekte bei. Im Jahr 1339 wechselte er zur Rinzai-Sekte, als der Priester Getsurin Doko übernahm.
Der Tempel gehört zum Nanzen-ji-Zweig der Rinzai-Schule und trägt den Bergnamen Daimaizan. Seine beiden Nationalschätze sind ein gemaltes Porträt Kaiser Hanazonos von Gōshin und eine Kalligrafie von Kokurin Seishuku. Zu den wichtigen Kulturgütern zählen die Gründungsrolle des Tempels und eigenhändige Briefe des Kaisers.
Der Tempel liegt in Umezu Nakamura-cho 37 im Bezirk Ukyo, etwa 29 Gehminuten vom Bahnhof Matsuo Taisha der Hankyu-Arashiyama-Linie entfernt. Man betritt das Gelände durch ein Yakuimon-Tor aus dem 17. Jahrhundert, dahinter folgen Glockenturm und Haupthalle. Da die Gebäude unter Denkmalschutz stehen, betrachtet man sie von den Wegen aus.
Kaiser Kogon, der erste Herrscher der Nördlichen Dynastie, ernannte diesen Tempel zu einem offiziellen Ort für kaiserliche Gebete während seiner Herrschaft. Dies spiegelt die hohe Achtung wider, die das Heiligtum bei der kaiserlichen Familie genoss.
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