Hoshizaki Castle, Japanische Burgruine in Motohoshizaki-cho, Stadtteil Minami-ku von Nagoya, Japan.
Die Burg Hoshizaki war eine Flachlandburg von etwa 47 Metern Ost-West- und 61 Metern Nord-Süd-Ausdehnung mit den Bereichen Honmaru, Ninomaru und Sannomaru. Heute befinden sich auf dem Gelände in Motohoshizaki-cho die städtische Grundschule Kasadera von Nagoya und Wohnhäuser; erhalten sind nur ein Brunnen und Gedenksteine an der Schule und am nahen Akiba-Schrein.
Japanische Quellen berichten, dass Yamada Shigetada die Burg Hoshizaki während der Jishō-Ära (1177–1181) errichten ließ; die Yamada verließen sie später, und sie verfiel. In der Sengoku-Zeit hielt sie der lokale Herr Hanai Uemonbei, doch Oda Nobunaga beschlagnahmte dessen Ländereien und setzte Okada Naonori ein. 1584 wurde Okadas Vasall Yamaguchi Shigekatsu Burgherr; nach dem erzwungenen Selbstmord Toyotomi Hidetsugus 1595 nahm sich auch Shigekatsu das Leben. Die Burg wurde aufgegeben, als Yamaguchi Shigemasa sie gegen die Burg Mōtoku eintauschte.
Das angrenzende Hoshimiya-Heiligtum war für die lokale Gemeinschaft ein Ort der Verehrung und diente gleichzeitig als Orientierungspunkt für Reisende zu Wasser. Die Kombination dieser beiden Funktionen zeigt, wie Bauwerke in dieser Zeit mehrere Zwecke erfüllten.
Der Meitetsu-Bahnlinie durchquert das Burggelände, und die Station Moto Hoshizaki bietet einen einfachen Zugang zum Ort. Besucher sollten beachten, dass das Gelände heute ein moderner Stadtraum ist und Geduld bei der Erkundung der historischen Überreste erforderlich ist.
Die Burg maß etwa 47 Meter in Ost-West- und 61 Meter in Nord-Süd-Richtung; innerhalb lagen die Bezirke Honmaru, Ninomaru und Sannomaru. Der zum Komplex gehörende Hoshimiya-Schrein diente zugleich als Leuchtfeuer für Schiffe auf dem nahen Meer. Heute ist nur ein Brunnen erhalten; Steinstele stehen an der Kasadera-Grundschule und am nahen Akiba-Schrein.
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