Harima Sea, Meeresregion im östlichen Seto-Binnenmeer, Japan
Das Harima-Meer ist ein Meeresgebiet im östlichen Seto-Binnenmeer zwischen den Inseln Awaji und Shikoku. Seine flachen Gewässer werden von mehreren Flüssen gespeist und bilden ein wichtiges Ökosystem für die Region.
Dieses Gewässer spielte in der japanischen Schifffahrtsgeschichte eine Verbindungsrolle zwischen der Kinki-Region und entfernteren Gebieten. Seine strategische Lage machte es zu einem wichtigen Handels- und Transportweg über Jahrhunderte hinweg.
Das Wasser ist eng mit lokalen Fischergemeinden verbunden, die seit Generationen frische Meeresfrüchte in die umliegenden Regionen liefern. Die Gewässer prägen den Alltag der Menschen an den Küsten und sind grundlegend für ihre Lebensweise.
Die besten Beobachtungspunkte befinden sich auf den angrenzenden Inseln und Küstenlinien, von wo aus man das Wasser und die Fischereistätten sehen kann. Die Gezeiten beeinflussen die Wasserbedingungen, daher ist es hilfreich, die Tageszeit zu berücksichtigen, wenn man das Gebiet besucht.
Sand-Aale, die in diesen Gewässern leben, sind die Grundlage für Tsukudani, ein regionales Gericht, bei dem der Fisch mit Sojasauce und Mirin zubereitet wird. Dieses bescheidene Gericht zeigt, wie die lokale Küche direkt mit dem verbunden ist, was das Meer bietet.
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