Ōhara-Kunstmuseum, Kunstmuseum im historischen Bikan-Viertel von Kurashiki, Japan.
Das Ohara Museum of Art ist ein Kunstmuseum im historischen Viertel Bikan von Kurashiki. Der Bau im klassischen Stil beherbergt Gemälde, Skulpturen und grafische Arbeiten aus Europa und Japan über mehrere Säle verteilt.
Magosaburō Ōhara gründete das Haus 1930 nach einer Reise seines Freundes Torajirō Kojima durch Europa, der Werke für die Sammlung erwarb. Es war das erste japanische Museum, das sich westlicher Kunst widmete, und öffnete lange bevor andere Institutionen diesen Schritt wagten.
Der Name stammt von Magosaburō Ōhara, einem Textilunternehmer aus Kurashiki, der diese Sammlung aufbauen ließ. Besucher sehen heute Werke westlicher Meister neben japanischer Kunst, was damals ungewöhnlich war und zeigt, wie sehr sich Ōhara für den künstlerischen Dialog zwischen Japan und Europa einsetzte.
Der Eingang liegt im historischen Viertel Bikan, das man leicht zu Fuß durchqueren kann. Die Galerien sind ebenerdig oder über Treppen erreichbar, daher sollten Besucher mit eingeschränkter Mobilität dies bedenken.
Der Architekt Kazue Yakushiji entwarf die klassische Fassade, die sich deutlich von den umliegenden traditionellen Lagerhäusern unterscheidet. Diese Stilwahl war bewusst getroffen, um die Herkunft der westlichen Sammlung auch von außen sichtbar zu machen.
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