Kurashiki, Historisches Handelsviertel in Kurashiki, Japan.
Kurashiki ist eine Stadt in der Präfektur Okayama, Japan, die ein gut erhaltenes historisches Viertel am Wasser besitzt. Weiße Mauern, dunkle Holzbalken und niedrige Gebäude säumen die Kanäle, während Weiden an den Ufern hängen und Steinbrücken die Ufer verbinden.
Die Stadt gewann im 17. Jahrhundert an Bedeutung, als die Verwaltung hier Lagergebäude für Reis aus der umliegenden Region baute. Mit dem Niedergang des Handelssystems verloren die Lagerhäuser ihre ursprüngliche Rolle und wurden später zu öffentlich zugänglichen Einrichtungen umgewandelt.
Die Kanäle laufen durch eine Gegend, in der Handel und Lagerung von Reis jahrhundertelang das Leben prägten, heute aber vor allem Kunstgalerien und Handwerksläden die alten Funktionen ablösten. Besucher sehen noch die breiten Eingänge und kräftigen Balken, die früher Lagerräume für schwere Getreidesäcke schützten.
Die Station Kurashiki am Bahnhof dient als Ausgangspunkt, von dort führt ein Fußweg von etwa zehn Minuten durch die moderne Geschäftsstraße bis zum alten Viertel. Besucher finden enge Gassen und Brücken, die für Fußgänger gedacht sind und am besten bei Tageslicht erkundet werden.
Ein kleines Museum widmet sich der Arbeit japanischer Folkkunst‑Handwerker, deren Techniken seit Generationen weitergegeben werden. Die ausgestellten Objekte zeigen die enge Verbindung zwischen lokaler Tradition und dem Alltag der Menschen in dieser Region.
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