Nationalmuseum der japanischen Geschichte, Nationales Geschichtsmuseum in Sakura, Japan
Das National Museum of Japanese History ist ein staatliches Geschichtsmuseum im Stadtteil Jōnaichō der Stadt Sakura, das die Entwicklung des Landes in sechs Dauerausstellungsräumen nachzeichnet. Die Sammlung reicht von vorgeschichtlichen Fundstücken bis zu Exponaten aus dem 20. Jahrhundert und vermittelt einen Überblick über gesellschaftliche Veränderungen.
Architekt Yoshinobu Ashihara plante den Museumskomplex, der am 16. März 1983 unter der Leitung von Mitsusada Inoue eröffnet wurde. Das Gebäude entstand als zentrale Einrichtung für die Erforschung und Präsentation japanischer Geschichte.
Die Objekte im Museum zeigen, wie sich das Leben in Japan über die Jahrhunderte veränderte und welche Gegenstände Menschen früher in ihrem Alltag nutzten. Werkzeuge, Kleidung und Gefäße veranschaulichen die Entwicklung von Handwerk und Technik durch die Zeit.
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, steigt an der Station Keisei-Sakura aus und folgt dann den Hinweisschildern Richtung Museum, die Gehzeit beträgt etwa 15 Minuten. Vom JR Bahnhof Sakura dauert der Fußweg etwas länger, rund eine halbe Stunde durch die Umgebung.
Im Garten der Einrichtung wachsen Pflanzen, die Menschen in Japan früher als Nahrungs-, Heil- und Färbemittel nutzten. Besucher können nachvollziehen, welche Arten im Alltag früherer Zeiten eine Rolle spielten und wie sie verarbeitet wurden.
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