Kantō-Ebene, Ebene in der Kantō-Region, Japan.
Die Kantō-Ebene erstreckt sich über sieben Präfekturen in Zentral-Honshū und bildet die größte Tieflandregion Japans mit flachem Gelände und zahlreichen Flussläufen. Die Landschaft wird von breiten Tälern und niedrigen Hügelketten durchzogen, die sich allmählich zu den umgebenden Gebirgsketten erheben.
Die Ebene wurde ab dem 12. Jahrhundert zum politischen Zentrum Japans, als Minamoto no Yoritomo hier das Kamakura-Shōgunat gründete. Diese Machtverschiebung von Kyōto nach Osten prägte die spätere Entwicklung der Region bis zur Edo-Zeit.
Der Name bezieht sich auf die acht historischen Provinzen östlich der Hakone-Berge, die heute als Kern der modernen Metropolregion gelten. Reisende bemerken die durchgehende städtische Bebauung, die nur durch vereinzelte Reisfelder und kleinere Waldgebiete unterbrochen wird.
Die Region lässt sich am besten per Bahn erkunden, da die meisten Orte durch regelmäßige Zugverbindungen miteinander verbunden sind. Wer die ländlicheren Gegenden besuchen möchte, findet sie vor allem in den nördlichen und westlichen Randbereichen der Ebene.
Das Tone-Flusssystem wurde während der Edo-Zeit umgeleitet, um Überschwemmungen in der heutigen Metropolregion zu verhindern. Diese Ingenieursleistung veränderte den Wasserverlauf dauerhaft und schuf neue landwirtschaftliche Flächen in den ehemaligen Feuchtgebieten.
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