Präfektur Gunma, Verwaltungspräfektur in der Kanto-Region, Japan
Die Präfektur Gunma ist ein Verwaltungsgebiet in der Kanto-Region, das westlich und nördlich von Bergen geprägt wird, während sich im Südosten flaches Land ausbreitet. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Höhenzügen, Flusstälern und landwirtschaftlich genutzten Ebenen, die bis zu den Stadtgebieten reichen.
Das Gebiet wurde 1871 als Verwaltungseinheit gegründet, nachdem es zuvor als Provinz Kamitsuke bekannt war. Die Umwandlung in die heutige Form folgte den landesweiten Reformen der frühen Meiji-Zeit.
Die Region pflegt ihre Verbindung zur Seidenproduktion durch Webereien und Werkstätten, die noch heute traditionelle Techniken anwenden. Besucher können in mehreren Orten Handwerker beim Spinnen und Färben der Seide beobachten und fertige Stoffe in lokalen Geschäften kaufen.
Der Hochgeschwindigkeitszug Joetsu Shinkansen verbindet die größeren Städte der Präfektur mit Tokyo, sodass Reisende die Region an einem Tag erkunden können. Regionale Busse und Züge bringen Besucher zu kleineren Orten und Ausflugszielen im Bergland.
Die Region beherbergt zahlreiche heiße Quellen, die direkt aus dem Boden sprudeln und Wasser mit Temperaturen bis 95 Grad Celsius liefern. Manche dieser Quellen sind so heiß, dass Anwohner sie zum Kochen von Eiern nutzen, bevor das Wasser in die Bäder fließt.
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