Yanba Dam, Gewichtsstaumauer in Naganohara, Japan
Die Yanba-Talsperre ist ein Bauwerk aus Beton am Fluss Agatsuma in der Gemeinde Naganohara in der Präfektur Gunma. Die Schwerkraftmauer erreicht 131 Meter Höhe und 291 Meter Länge und staut das Wasser zu einem See auf, der von bewaldeten Hügeln umgeben ist.
Die Planung des Staudamms begann 1952 mit ersten Untersuchungen im Tal, doch Verzögerungen und Änderungen führten zu einer mehr als sechs Jahrzehnte dauernden Bauphase. Die fertiggestellte Anlage wurde im März 2020 in Betrieb genommen und reguliert heute den Wasserfluss des Flusses Agatsuma.
Der Name des Sees stammt vom Fluss Agatsuma, dessen Wasser sich hinter der Staumauer sammelt und heute als Naherholungsgebiet dient. Besucher finden am Ufer Picknickplätze und Wanderwege, die entlang der bewaldeten Hänge verlaufen und den Blick auf das ruhige Wasser freigeben.
Mehrere Aufzüge verbinden die obere Ebene mit dem Tal der Agatsuma und ermöglichen einen Abstieg ohne lange Treppen. Führungen finden täglich zwischen 9 und 17 Uhr statt, und ein Informationszentrum bietet Einblicke in die Funktion und Technik der Anlage.
Das Personal verteilt spezielle Sammelkarten mit Abbildung und technischen Daten des Staudamms an Besucher, die bei Liebhabern solcher Souvenirs in ganz Japan beliebt sind. Im angrenzenden Café wird grüne Melonenlimo mit weichem Softeis serviert, deren Farben an das türkisfarbene Wasser des Stausees erinnern.
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