Ritsurin-Park, Feudalgarten in Takamatsu, Japan.
Ritsurin Garden ist ein weitläufiger Garten im Stadtteil Ritsurinchō in Takamatsu, der zur Kategorie der Daimyō-Gärten zählt und als besondere landschaftliche Schönheit ausgewiesen wurde. Er erstreckt sich über sanfte Hügel mit Teichen, Wegen aus Kies und Trittsteinen sowie sorgfältig geformten Bäumen, die sich um mehrere miteinander verbundene Gewässer gruppieren.
Die Anlage entstand ab dem frühen 17. Jahrhundert auf Anweisung eines lokalen Feudalherren, der die Fläche in einen Privatgarten umwandeln ließ. Spätere Herrscher fügten neue Bereiche hinzu und verfeinerten die Gestaltung über mehr als ein Jahrhundert hinweg.
Der Name bedeutet übersetzt etwa "Garten der Kastanien", obwohl heute vor allem die alten Kiefern das Bild prägen. Besucher können in mehreren Teestuben einkehren und dabei auf ruhige Wasserflächen mit Inseln und Steinlaternen blicken.
Der Eingang liegt zentral und die Wege sind meist eben, sodass sich die Anlage auch für längere Spaziergänge eignet. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und genügend Zeit einplanen, um die verschiedenen Aussichtspunkte zu erreichen.
Die Kiefern werden nach traditionellen Techniken beschnitten, bei denen Gärtner die Äste mit Seilen in bestimmte Richtungen lenken und jahrzehntelang in Form bringen. Manche der Bäume tragen Namen, die ihre Form oder Position im Gelände beschreiben.
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