Kaizuka, Industrielle Hafenstadt in der Präfektur Osaka, Japan
Kaizuka ist eine Stadt in der Präfektur Osaka in Japan, die sich entlang der Osaka-Bucht mit Bergen im Osten erstreckt. Der Fluss Kogi durchfließt das Stadtgebiet von den Bergen bis zur Küste und teilt die bebauten Flächen in einen westlichen und einen östlichen Bereich.
Im 16. Jahrhundert diente das Gebiet als Stützpunkt für Ishiyama Hongan-ji während der Sengoku-Zeit. Die Stadt erhielt 1889 offiziell den Status einer Gemeinde im Minami-Bezirk und entwickelte sich mit der Ausweitung industrieller Hafenaktivitäten weiter.
Der Name leitet sich vom japanischen Wort für Muschelschalen ab, die einst an der Küste gefunden wurden. In manchen Werkstätten lässt sich noch beobachten, wie Handwerker Kämme aus Buchsbaumholz formen und polieren.
Die Besucherinformation befindet sich gegenüber vom Bahnhof Kaizuka an der Nankai-Hauptlinie, wo auch Fahrräder ausgeliehen werden können. Die Stadt lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden, da die Straßen zwischen Fluss und Küste meist eben verlaufen.
Landwirte bauen hier Mizunasu-Auberginen an, eine regionale Sorte mit runder Form und dünner Schale. Auch Pestwurz wächst auf den Feldern nahe dem Fluss und wird für Gemüsegerichte geerntet.
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