Kasumigaseki, Regierungsviertel in Chiyoda, Tokio, Japan.
Kasumigaseki ist ein Regierungsviertel in Chiyoda, Tokio, wo sich die Hauptgebäude der japanischen Ministerien für Finanzen, Justiz und Auswärtiges befinden. Die Hochhäuser und breiten Straßen prägen ein modernes Stadtbild mit einem ruhigen, geschäftlichen Rhythmus während der Wochenarbeitstage.
Bereits während der Edo-Zeit diente dieser Teil von Tokio als Sitz der Regierungsverwaltung und blieb ein Zentrum kaiserlicher Autorität. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier die neuen Ministerien errichtet, die das demokratische System Japans verwalten.
Der Name bezieht sich auf einen Nebel, der früher von den nahen Wassergräben aufstieg und die Straßen bedeckte. Heute sieht man Beamte in dunklen Anzügen, die zwischen den Ministerien pendeln und in den umliegenden Restaurants ihre Mittagspause verbringen.
Die U-Bahn-Station Kasumigaseki verbindet drei Linien und ermöglicht einen schnellen Zugang zu allen Teilen der Stadt. Das Viertel ist tagsüber belebt, besonders während der Mittagszeit, wenn die Restaurants und Cafés voll werden.
Das erste Hochhaus Tokios steht hier und wurde in den späten 1960er Jahren fertiggestellt, als die Stadt begann, vertikal zu wachsen. In den unteren Etagen befinden sich heute Geschäfte und Restaurants, die täglich von Büroangestellten besucht werden.
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