Old Ministry of Justice Building, Barockbau der Regierung in Kasumigaseki, Japan
Das Alte Justizministerium ist ein dreistöckiges Backsteingebäude in Kasumigaseki mit symmetrischen Fassaden und aufwendigen Steinverzierungen. Das Dach wird von einem dreieckigen Giebel gekrönt, und die gesamte Struktur zeigt Merkmale der Barockrevival-Architektur.
Zwei deutsche Architekten, Hermann Ende und Wilhelm Böckmann, entwarfen dieses Gebäude 1895 während der Meiji-Zeit, als Japan sich modernisierte. Es überstand das Große Kantō-Erdbeben von 1923 mit minimalen Schäden, erlitt aber später Feuerschäden während des Zweiten Weltkriegs.
Das Gebäude zeigt eine Mischung aus europäischen und japanischen Baustilen und zeigt, wie das Land während dieser Zeit westliche Ideen annahm. Man kann diese Verbindung in den Details der Fassade und der Art sehen, wie die Räume angeordnet sind.
Das Gebäude liegt in der Nähe der Station Sakuradamon und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang auf die Geschäftszeiten beschränkt sein kann, daher ist es ratsam, vorher zu überprüfen.
Das Gebäude überstand das Erdbeben von 1923 dank seiner verstärkten Backsteinwände, eine frühe Demonstration von Erdbebeningenieurwesen in Japan. Diese Widerstandskraft machte es zu einem wichtigen Beispiel dafür, wie Strukturen gegen seismische Aktivitäten schützen können.
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