Sakurada-mon, Historisches Tor am Kaiserpalast, Tokio, Japan
Sakurada-mon ist ein traditionelles japanisches Stadttor am inneren Wassergraben des Kaiserpalasts, das aus dunklem Holz und weißen Wandflächen besteht. Die Konstruktion verbindet zwei separate Torbauten durch einen geschlossenen Innenhof, der früher Angreifer verlangsamen sollte.
Das Tor entstand in der frühen Edo-Zeit, als die Shogunatsfestung ihre endgültige Form erhielt. Im Jahr 1860 wurde hier ein hochrangiger Regierungsbeamter getötet, was den politischen Übergang zum Ende der Shogunatsherrschaft beschleunigte.
Der Name stammt vom japanischen Wort für Kirschbäume, die einst in der Nähe blühten und die Anlage mit ihren rosa Blüten schmückten. Das Eingangstor dient heute als symbolischer Übergang zwischen dem öffentlichen Raum der Stadt und den kaiserlichen Gärten dahinter.
Das Tor lässt sich gut von den umliegenden U-Bahn-Stationen erreichen, die mehrere Linien bedienen. Der Bereich um den Eingang ist frei zugänglich und eignet sich für einen kurzen Spaziergang entlang des Wassergrabens.
Die zweistufige Verteidigungsstruktur mit zwei hintereinander liegenden Toren zwingt Besucher, die Richtung zu wechseln, bevor sie den inneren Bereich erreichen. Diese Bauweise findet sich nur bei wenigen erhaltenen Schlosseingängen in Japan.
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