Sengaku-ji, Buddhistischer Tempel in Takanawa, Tokio, Japan
Sengaku-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Takanawa in Tokio, Japan, bekannt als Ruhestätte der 47 Ronin. Die Anlage umfasst mehrere hölzerne Gebetshallen, einen ruhigen Innenhof mit Kiefern und einen Friedhof mit schlichten Grabsteinen, die in Reihen unter schattigen Bäumen angeordnet sind.
Tokugawa Ieyasu gründete diesen Ort 1612, bevor er nach einem Brand im Jahr 1641 hierher verlegt wurde. Im Jahr 1703 wurden die 47 Samurai hier bestattet, nachdem sie ihren Herrn rächen konnten.
Der Tempel trägt eine tiefe Verbindung zur Bushido-Ethik und zieht Menschen an, die sich mit Loyalität und Pflicht auseinandersetzen. Besucher zünden Räucherstäbchen an den Gräbern an und verneigen sich vor den Steinsäulen der Krieger.
Die nächste U-Bahn-Station Sengakuji liegt wenige Gehminuten entfernt an der Toei Asakusa Linie. Das kleine Museum neben dem Haupttor zeigt Schwerter und persönliche Gegenstände der Samurai.
Ein alter Brunnen namens Kubiarai-no-Ido steht noch auf dem Gelände und markiert den Ort, an dem die Samurai rituelle Reinigung vollzogen. Dort wuschen sie den abgetrennten Kopf ihres Feindes, bevor sie ihn dem Grab ihres Herrn darbrachten.
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