Kōgaku-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Koshu, Japan
Kōgaku-ji ist ein buddhistischer Tempel am Fuße eines Berghangs in Koshu mit traditionellen Holztoren, Meditationshallen und Gartenanlagen aus Teichen und Wasserfällen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und verbindet architektonische Elemente mit der natürlichen Landschaft.
Der Tempel wurde 1380 von Zen-Meister Bassui Tokushō gegründet und erhielt während der Bürgerkriege der Nanboku-chō-Zeit den Status eines kaiserlichen Gebetsortes. Diese Ernennung sicherte seine Bedeutung als spirituelles Zentrum in einer turbulenten Zeit.
Der Name des Tempels geht auf „Kōgaku-an“ zurück, die von Bassui Tokushō gegründete Einsiedelei; das Schriftzeichen für „Gipfel“ verweist auf den Fuji, verbunden mit einem Traum Bassuis. Sein Nationalschatz ist ein Hängerollbild aus dem 13. Jahrhundert, das Daruma in roten Gewändern zeigt und eine Inschrift des chinesischen Priesters Lanxi Daolong trägt. Der Tempel bewahrt zudem Porträtrollen der Zen-Meister Sankō Kokushi und Daien Zenji, letztere 1393 zum siebten Todestag Bassuis gemalt.
Der Tempel und sein Garten sind nicht öffentlich zugänglich; die Hallen und der Steingarten am Hang des Shiroyama können normalerweise nicht betreten werden. Das Chūmon, ein vierpfeiliges Tor aus der Muromachi-Zeit mit Zypressenschindeldach, steht hinter dem äußeren Tor und ist von außen zu sehen. Der Tempel liegt in Kōshū, Präfektur Yamanashi, 2026 Shioyama Kami-Oso.
Der Name des Tempels verweist auf den Fuji: „dake“ (嶽) bedeutet Gipfel und wurde gewählt, weil Bassui Tokushō einst einen heiligen Traum von diesem Berg hatte. Der Garten liegt am Hang des Shiroyama, des Hügels, der dem Ort den Namen Shioyama gab.
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