Kumano magaibutsu, Buddhistische Felsskulpturen am Berg Tawara, Japan.
Die Kumano Magaibutsu sind vier buddhistische Figuren, die direkt in eine natürliche Felswand am Berg Tawara gehauen sind und eine 8 Meter hohe Statue von Fudo Myoo einschließen. Die Steinoberfläche zeigt handwerkliche Details, die von Meißeln vor Hunderten von Jahren hinterlassen wurden.
Die Steinplastiken entstanden in der frühen Kamakura-Zeit und erhielten 1955 den Status eines Nationalen Historischen Ortes Japans. Dieser Schutzstatus erkannte die künstlerische und zeitgeschichtliche Bedeutung dieser frühen buddhistische Schöpfungen an.
Diese in Stein gehauenen Buddhas sind tief in der lokalen Spiritualität verwurzelt und zeigen, wie religiöse Kunstformen die Landschaft prägen. Besucher sehen hier einen Ort, an dem Glaube und Natur über Jahrhunderte hinweg miteinander verschmolzen sind.
Der Zugang erfolgt über 99 natürliche Stufen, die von einem lokalen Tempel hinaufführen und etwa 20 bis 30 Minuten Gehzeit erfordern. Die Route ist am besten zu Fuß erkunden, da Autos oben begrenzt parken können.
Hinter den steinernen Buddhas befindet sich eine ursprüngliche Höhle, die Hinweise auf das Leben der alten Steinmetze bewahrt hat. Diese verborgene Raum zeigt, wie die Kunsthandwerker während ihrer Arbeit Zuflucht suchten.
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