Kusatsu-juku, Poststation in Kusatsu, Japan.
Kusatsu-juku war eine Poststation an der Kreuzung zweier großer Handelsrouten, wo sie einen Fluss überquerten. Die Gebäude zeigen heute, wie eine solche Reisestation aufgebaut war und wie Reisende dort versorgt wurden.
Der Shogun Ashikaga Yoshimochi nutzte den Ort im 15. Jahrhundert als Rastplatz während einer Pilgerreise, was zur Gründung der Station führte. Die Station wuchs später zu einem wichtigen Halt an den verbundenen Handelsrouten heran.
Der Name der Station stammt von einer alten Quelle in der Gegend. Die beiden Honjin-Gebäude waren Orte, wo man heute Einblicke in die Reisetradition der damaligen Zeit gewinnt.
Das Gelände liegt etwa 10 Minuten zu Fuß von der nächsten Bahnstation entfernt. Die erhaltenen Gebäude fungieren heute als Museum, wo man durch die Räume gehen und die Einrichtung aus dieser Zeit sehen kann.
Die Station hatte nicht nur eine, sondern zwei getrennte hochwertige Herbergshäuser für Beamte und Daimyo. Dies war ungewöhnlich und zeigt, wie wichtig die Stelle als Kreuzungspunkt der beiden Handelswege war.
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