Miyagase-Talsperre, Gewichtsstaumauer aus Beton in Kanagawa, Japan
Der Miyagase-Damm ist ein Staudamm in der Präfektur Kanagawa in Japan, der den Fluss Nakatsu blockiert. Die Mauer besteht aus Walzbeton und reicht 156 Meter in die Höhe, während der Stausee dahinter 193 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen kann.
Die Arbeiten begannen 1971 und dauerten bis 2000, da 300 Haushalte umgesiedelt werden mussten. Die Regierung entschied sich für diese Methode, um die wachsende Bevölkerung der Region mit Trinkwasser zu versorgen.
Die Installation heißt wegen der umliegenden Berge und Wälder, die sich im Stausee spiegeln, Miyagase. Besucher kommen zum Angeln und Picknicken an den Uferwegen, während Schulklassen den Lehrpfad zum Thema Wasserwirtschaft nutzen.
Der Staudamm liegt etwa 50 Kilometer von Tokio entfernt und ist mit dem Auto oder Bus zu erreichen. Ein Besucherzentrum am Ufer zeigt Erklärungen zur Funktion und es gibt Aussichtspunkte, von denen man die Staumauer sehen kann.
Die Mauer ist die größte aus Walzbeton gebaute Talsperre des Landes. Das Kraftwerk Aikawa erzeugt mit dem Wasser Strom für rund 24.000 Kilowatt und versorgt damit die umliegenden Gemeinden.
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