Château de Tsukui, Bergfestung in Sagamihara, Japan
Die Burg Tsukui ist eine Bergburg (yamajiro) auf dem 375 m hohen Shiroyama im Stadtbezirk Midori von Sagamihara. Sie ist ein typisches frühes Beispiel einer Burg im Negoya-Stil mit zwei Negoya (Basissiedlungen) im Norden und Süden. Ausgrabungen fanden Pfostenbauten, Trockengräben, Erdwälle und ein Pulvermagazin am O-yashiki-Standort.
Die Festung entstand während der turbulenten Zeit der Sengoku-Periode als wichtiger Außenposten und wurde in den frühen Jahren der Edo-Periode aufgegeben. Der Übergang vom Krieg zum Frieden machte die Bergfestung überflüssig.
Der Name Tsukui ist älter als der See: Der Tsukui-See ist ein in der Showa-Zeit angelegter Stausee, lange nach dem Ende der Burg. Die Burg wird auch 筑井城 geschrieben, nach der Familie Chikui aus dem Miura-Klan, die sie der Überlieferung nach in der Kamakura-Zeit errichtete. Die frühere Stadt Shiroyama hatte ihren Namen vom Ostfuß des Burgbergs.
Der Kern der Burg liegt in Negoya im Stadtbezirk Midori von Sagamihara und gehört heute zum Präfekturpark Tsukuiko Shiroyama, durch den Wanderwege angelegt sind. Der Gipfel des Shiroyama ist 375 m hoch; der Anstieg ist stetig und der Boden stellenweise uneben, festes Schuhwerk ist daher ratsam. Der angrenzende Tsukuiko-See ist ein in der Showa-Zeit aufgestauter Stausee, lange nach dem Ende der Burg.
Das Gelände wurde in den modernen Park Tsukuiko Shiroyama verwandelt, der historische Überreste mit Wanderwegen und Erholungsbereichen verbindet. Diese Mischung ermöglicht es Besuchern, Burggeschichte und Natur in einem Ort zu erleben.
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