Oblus Tschüi, Verwaltungsregion im Norden Kirgisistans.
Die Region Tschüi ist ein Verwaltungsgebiet im nördlichen Kirgisistan, das zwischen der kasachischen Grenze und den Hängen des Kirgisischen Ala-Too liegt. Die Landschaft zeigt fruchtbare Ebenen, die in sanfte Hügel übergehen, bevor die Berge aufragen.
Das Gebiet wurde während der Sowjetzeit neu organisiert und erhielt nach dem Fluss Frunse seinen Namen, bevor es nach der Unabhängigkeit in Tschüi umbenannt wurde. Die Verwaltungsstruktur blieb weitgehend erhalten, nur die politische Zuordnung änderte sich.
Der Name stammt vom Fluss Tschüi, der seit Jahrhunderten die Bewohner mit Wasser versorgt und die Landwirtschaft prägt. Siedlungen im Tal zeigen noch heute die Architektur sowjetischer Zeiten neben neuen Gebäuden und traditionellen Häusern.
Die Hauptstraße verbindet mehrere Ortschaften und ermöglicht Zugang zu verschiedenen Tälern und Bergregionen. Wer hierher reist, sollte sich auf wechselndes Wetter einstellen und Proviant mitbringen, besonders wenn man kleinere Dörfer besuchen möchte.
Das Gebiet liegt auf einer wichtigen Route zwischen Zentralasien und China, die schon Händler der Seidenstraße nutzten. Heute führt die moderne Straße entlang alter Karawanenwege, die einst Waren und Reisende durch das Tal brachten.
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