Burana-Turm, Minarett im Chuy-Tal, Kirgisistan.
Der Burana-Turm ist ein zylindrischer Backsteinturm in der Chuy-Ebene, der etwa 25 Meter hoch aufsteigt und mit einer äußeren Treppe sowie einer engen spiralförmigen Wendeltreppe ausgestattet ist. Der Turm war ursprünglich deutlich größer und wurde im Laufe der Zeit durch mehrere Erdbeben beschädigt.
Der Turm wurde im 11. Jahrhundert während der Karakhaniden-Dynastie errichtet und war ursprünglich etwa 45 Meter hoch. Mehrere Erdbeben über die Jahrhunderte hinweg beschädigten und verkleinerten das Bauwerk erheblich.
Rund um den Turm liegen alte Steinskulpturen, sogenannte Balbals, die als Grabsteine aus dem 8. bis 10. Jahrhundert stammen. Diese Figuren erzählen von den Völkern, die hier lange vor der heutigen Zeit lebten.
Der Turm liegt etwa 80 Kilometer östlich von Bischkek und ist mit regelmäßigen Minibussen vom östlichen Bushaltestelle erreichbar. Die nächste Stadt Tokmok bietet Grundversorgung und dient als Ausgangspunkt für einen Besuch.
Dies ist das einzige erhaltene Bauwerk aus Balasagun, einer ehemaligen Stadt an der Seidenstraße, die einst Hauptstadt des Karakhaniden-Reiches war. Der Turm ist damit ein seltenes Überbleibsel einer verschwundenen mittelalterlichen Metropole.
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