Kempir-Abad-Stausee, Stausee im Ferghanatal, Kirgisistan und Usbekistan.
Der Kempir-Abad-Stausee liegt in der Grenzregion zwischen Kirgisistan und Usbekistan und sammelt Wasser aus dem Kara-Darya-Fluss. Der See erstreckt sich über ein großes Gebiet und speichert bedeutende Mengen Wasser für die umliegenden Länder.
Der Stausee wurde 1965 fertiggestellt und überflutete dabei große Landflächen in der Uzgen-Region. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde das Gewässer zum Streitpunkt zwischen den beiden Ländern.
Der Name stammt von einem Mineral in der Region, während Usbeken das Gewässer Andijan-Stausee nennen und damit ihre eigene Verbindung zu diesem Ort ausdrücken.
Besucher sollten beachten, dass der Stausee in einer Grenzregion liegt und der Zugang je nach aktuellem politischem Kontext variieren kann. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn das Wetter stabiler ist und der See leichter zugänglich wird.
Ein Grenzabkommen von 2022 übertrug die Kontrolle des Stausees von Kirgisistan zu Usbekistan, was in Kirgisistan zu landesweiten Protesten führte. Diese Übereinkunft zeigt, wie umstritten die Wasserkontrolle in dieser Region ist und wie sehr sie die Menschen dort beschäftigt.
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