Saimaluu Tash, Alte Petroglyphen-Stätte in der Region Jalal-Abad, Kirgisistan.
Saimaluu-Tash ist eine archäologische Stätte in 3200 Metern Höhe im Ferghana-Gebirge, die über 10000 Felszeichnungen in zwei hochgelegenen Tälern enthält, die durch einen Bergrücken getrennt sind. Die Petroglyphen sind in die Felswände eingraviert und erstrecken sich über ein großes Gebiet, das von Wanderern auf markierten Pfaden erkundet werden kann.
Die Felsgravuren entstanden zwischen 2000 v. Chr. und dem Mittelalter und dokumentieren verschiedene Phasen menschlichen Schaffens über ein sehr großes Zeitfenster. Russische Kartografen entdeckten die Stätte 1902 während einer Vermessungsfahrt, was zu ersten wissenschaftlichen Untersuchungen führte.
Die Felszeichnungen zeigen Jagdszenen, Ritualtänze und sonnenhaft dargestellte Figuren, die Einblicke in frühe religiöse Vorstellungen der Menschen geben, die diese Region bewohnten. Diese Darstellungen ermöglichen es Besuchern, unmittelbar mit den Überzeugungen und dem täglichen Leben alter Kulturen in Berührung zu kommen.
Der Zugang erfordert ein Fahrzeug mit Allradantrieb ab dem Dorf Kazarman sowie eine anspruchsvolle Wanderung durch bergiges Gelände auf höheren Höhen. Besucher sollten sich auf wechselnde Wetterbedingungen, raue Bergwege und längere Tagesetappen vorbereiten.
Die Sammlung zeigt anthropomorphe Figuren mit leuchtenden oder strahlenden Köpfen, die in der archäologischen Forschung besondere Aufmerksamkeit erhalten haben. Darüber hinaus dokumentieren die Gravuren den kulturellen Wandel vom Einsatz von Rindern zum Reiten auf Pferden während der Bronzezeit.
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