Kampong Chhnang, Verwaltungsprovinz im zentralen Kambodscha
Kampong Chhnang ist eine Provinz in Zentralkambodscha mit acht Distrikten, die sich über etwa 5.500 Quadratkilometer erstreckt und von zahlreichen Wasserwegen durchzogen ist. Die Region wird durch Verbindungen zum Tonle-Sap-Fluss geprägt und verfügt über mehrere wichtige Transportrouten.
Die Provinz erhielt während der französischen Kolonialzeit 1907 ihren formalen administrativen Status und wurde durch Infrastrukturentwicklungen zu einem bedeutenden Handelszentrum. Diese Transformationen legten den Grundstein für die wirtschaftliche Rolle der Region in Südostasien.
Frauen in Dörfern am Tonle-Sap-See stellen Keramik nach traditionellen Methoden her und fertigen Gefäße sowie Kochgeschirr an, das durch Wassertransport in der ganzen Region verteilt wird.
Man erreicht die Provinz von Phnom Penh aus über die Nationalstraße 5, auf der regelmäßig Busverbindungen zur Stadt Kampong Chhnang verkehren. Reisende sollten beachten, dass die beste Zugänglichkeit während der Trockenzeit gegeben ist, wenn Wasserwege stabiler sind.
Der Name Kampong Chhnang bedeutet Hafenstadt der Keramik und spiegelt eine Handwerkstradition wider, die in der Region seit Jahrhunderten gepflegt wird. Diese Geschichte prägt heute noch das Bild des Ortes und zeigt sich in den Werkstätten entlang der Wasserwege.
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