Wat Phnom, Buddhistischer Tempel auf künstlichem Hügel in Phnom Penh, Kambodscha
Wat Phnom ist ein buddhistischer Tempel auf einem künstlichen Hügel im Zentrum von Phnom Penh, Kambodscha. Der Aufgang führt durch eine breite Treppe mit Nagas an den Seiten, und oben steht das Hauptgebäude mit vergoldeten Dächern und Holzsäulen.
Eine lokale Frau namens Penh entdeckte 1372 vier Buddhastatuen in einem treibenden Baum und ließ daraufhin den ersten Schrein auf diesem Platz errichten. Das Heiligtum wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und erweitert.
Der Name verbindet sich mit der Legende der Dame Penh, die das Heiligtum einrichtete und der Hauptstadt ihren Namen gab. Besucher sehen heute Einheimische, die Räucherstäbchen anzünden und am Fuß des Hügels Opfergaben darbringen.
Der Eingang liegt an der Ostseite, und Besucher müssen ihre Schuhe ausziehen, bevor sie das innere Gebetszimmer betreten. Die Anlage ist von früh morgens bis abends geöffnet und lässt sich gut zu Fuß erreichen.
Ein großer Stupa hinter dem Hauptgebäude beherbergt die Überreste von König Ponhea Yat, der 1422 seine Herrschaft von Angkor hierher verlagerte. Der Hügel ist der höchste natürliche Punkt im alten Stadtkern und diente früher als Orientierungspunkt für Reisende.
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