Wat Botum, Buddhistischer Tempel im Zentrum von Phnom Penh, Kambodscha
Wat Botum ist ein buddhistischer Tempel im Zentrum von Phnom Penh, unweit des Königspalastes, mit einem großen Versammlungssaal, in dem eine vergoldete Buddha-Statue steht. Rund um diesen Hauptbau befinden sich mehrere Stupas und bepflanzte Bereiche, die das Gelände gliedern.
Der Tempel wurde 1442 auf Befehl von König Ponhea Yat erbaut und gehört damit zu den ältesten religiösen Bauten der Stadt. Seine Gründung fällt in die Zeit, als Phnom Penh zur Hauptstadt des Königreichs wurde.
Die Wandgemälde im Inneren der Gebäude zeigen Szenen aus dem Leben Buddhas und aus buddhistischen Lehren. Besucher, die sich die Zeit nehmen, diese Bilder zu betrachten, bekommen einen konkreten Einblick in die Werte, die das religiöse Leben hier prägen.
Der Tempel erwartet von Besuchern dezente Kleidung, also bedeckte Schultern und Knie, und man sollte die Schuhe ausziehen, bevor man die Gebäude betritt. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist angenehmer, da die Hitze dann weniger stark ist.
Unter mehreren Stupas auf dem Gelände liegen Politiker und angesehene Persönlichkeiten begraben, was den Ort zu einer Art Gedenkstätte macht. Diese Grabstätten befinden sich mitten unter den religiösen Bauten, was ungewöhnlich für einen aktiven städtischen Tempel ist.
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