Provinz Kampong Cham, Provinzhauptstadt am Mekong-Fluss in Kambodscha
Die Provinz Kampong Cham ist ein Verwaltungsgebiet in Zentralkambodschas, das sich entlang des Mekong-Flusses erstreckt und mit fruchtbarem Land für Landwirtschaft aufwartet. Die Landschaft wird durch Reisfelder, Plantagen und kleine Siedlungen geprägt, die an den Flussufern wachsen.
Das Gebiet entstand als Verwaltungsgegend im späten 19. Jahrhundert und durchlebte bedeutende Veränderungen in seiner Struktur. Eine große Umgestaltung fand in den 2010er Jahren statt, als ein östlicher Teil abgetrennt wurde, um eine neue Provinz zu bilden.
Der Buddhismus prägt die tägliche Praxis vieler Menschen hier, die an den glänzenden Tempeln beten und zu wichtigen religiösen Festen zusammenkommen. Besonders in kleineren Siedlungen sieht man, wie Mönche morgens Almosen sammeln und das spirituelle Leben öffentlich sichtbar ist.
Der beste Weg, um die Region kennenzulernen, ist, von der Hauptstadt aus die Flussroute zu erkunden und die Dörfer entlang des Wassers zu besuchen. Die meisten Besucher navigieren leicht mit lokalen Booten und fahren in der Trockenzeit, wenn der Fluss zugänglicher ist.
Jeden Winter erbauen Handwerker jedes Jahr aufs Neue eine Bambrusbrücke, die die Insel Koh Pen mit dem Festland verbindet. Diese temporäre Konstruktion entsteht nur, wenn der Wasserstand sinkt, und wird jedes Jahr erneut aufgebaut – ein Beispiel für clever angepasste lokale Techniken.
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