Kep National Park, Nationalpark in der Provinz Kep, Kambodscha.
Kep National Park ist ein Schutzgebiet in der Provinz Kep, das sich an der Küste zwischen Straße 16 und dem Meer erstreckt und dichte Wälder mit Gebirgswegen verbindet. Hier treffen Bergökosysteme auf Mangrovensümpfe, wo Süßwasser und Salzwasser aufeinandertreffen.
Der Park wurde 1993 durch königliches Dekret gegründet und markierte den Beginn des Umweltschutzes in dieser Küstenregion. Diese Entscheidung legte den Grundstein für die Erhaltung dieser Landschaften für die kommenden Jahrzehnte.
Die Gegend um den Park ist geprägt von Fischerdörfern, wo Menschen seit Generationen Krabben und Shrimps fangen. Diese Lebensweise ist bis heute sichtbar in den einfachen Booten und Netzen, die täglich in den Gewässern rund um den Park zu sehen sind.
Der Park hat mehrere Zugänge von den Straßen 16 und 162 mit Beschilderung zu Wanderwegen und Aussichtspunkten. Besucher sollten auf gute Schuhe achten, da die Wege durch feuchte Waldgebiete führen und während der Regenzeit schlüpfrig werden können.
Mangroven im Park spielen eine unerwartete Rolle als Kinderstuben für Meerestiere und bieten einen seltenen Ort, wo Besucher beide Waldtypen an einem Ort erkunden können. Dieser Übergang von Bergwald zu Mangrovensumpf ist in Südostasien relativ ungewöhnlich.
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