Sihanoukville, Hafenstadt an der südwestlichen Küste Kambodschas
Sihanoukville ist eine Küstenstadt im Südwesten Kambodschas mit einem Tiefwasserhafen am Golf von Thailand. Die Bebauung verteilt sich über eine erhöhte Halbinsel mit sandigen Ufern, breiten Verkehrsachsen und mehrstöckigen Gebäuden aus Beton.
Der Hafenbau begann Mitte der 1950er Jahre als erster Tiefwasserzugang des Landes und führte zur Stadtgründung zwei Jahre später. Architekt Vann Molyvann prägte danach die frühe Bauphase mit mehreren Entwürfen im Stil der Neuen Khmer-Architektur.
Der Name der Siedlung ehrt König Norodom Sihanouk, der den Hafen während seiner Regierungszeit errichten ließ. Heute wechseln sich Wohnviertel mit Geschäftsstraßen ab, in denen Marktverkäufer frischen Fisch und Meeresfrüchte anbieten.
Die Anreise aus der Hauptstadt erfolgt über die Nationalstraße 4 durch die südliche Ebene auf einer Strecke von etwa 230 Kilometern. Fahrzeuge brauchen je nach Verkehr mehrere Stunden bis zur Küste.
Ein kleiner Fluss namens Ou Trojak Jet durchzieht das Gebiet und verbindet eine Pagode mit dem Meer durch ein Mangrovenband. Das Flussbett bleibt selbst bei Trockenheit mit Wasser gefüllt und dient Fischern als Anlaufstelle.
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