Kim-Il-sung-Universität, Nationale Universität im Bezirk Taesong, Pjöngjang, Nordkorea
Die Kim-Il-sung-Universität ist eine nationale Hochschule im Taesong-Bezirk von Pjöngjang und umfasst Fakultäten für Naturwissenschaften, Technologie, Sprachen und Wirtschaft. Das Gelände beherbergt Hörsäle, Bibliotheken, Labore und Studentenwohnheime, die sich über mehrere Gebäude verteilen.
Die Hochschule nahm 1946 ihren Betrieb auf und war damit die erste Universität des neu gegründeten Staates nach der Teilung der Halbinsel. In den folgenden Jahrzehnten wuchs sie zu einem Zentrum für Forschung und höhere Bildung heran.
Die Einrichtung trägt den Namen des Staatsgründers und gilt als wichtigste Bildungsstätte des Landes für zukünftige Führungskräfte. Studenten tragen einheitliche Kleidung und nehmen an gemeinschaftlichen Veranstaltungen teil, die den Alltag auf dem Campus prägen.
Besucher sollten beachten, dass der Zugang zum Campus stark reglementiert ist und für Ausländer meist nur im Rahmen organisierter Touren möglich ist. Wer Interesse an Wissenschaft und Hochschulbildung hat, findet hier Einblicke in das nationale Bildungssystem.
Der Campus verfügt über ein eigenes Rechenzentrum, das ohne Anbindung an das globale Internet betrieben wird und nur landesintern vernetzt ist. Diese technische Besonderheit spiegelt die nationale Politik der digitalen Isolation wider.
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