Pjöngjang, Hauptstadt in Nordkorea
Pjöngjang ist die Hauptstadt und größte Stadt Nordkoreas und erstreckt sich entlang des Flusses Taedong mit breiten Alleen und monumentalen Bauwerken, die hauptsächlich im sozialistischen Stil errichtet wurden. Große Plätze öffnen sich zwischen den Gebäuden und dienen als Versammlungsräume für die Bewohner.
Die Stadt diente 427 als Verwaltungszentrum während des Goguryeo-Königreichs und markierte ihre Etablierung als regionales Machtzentrum. Nach dem Krieg in den 1950er Jahren wurde sie fast vollständig wiederaufgebaut und erhielt ihr heutiges Aussehen.
Große öffentliche Versammlungen und Paraden finden auf den zentralen Plätzen statt, wo Einwohner an koordinierten Veranstaltungen teilnehmen. Die Stadt erwacht während dieser Zusammenkünfte zum Leben, wenn Tausende von Menschen gemeinsam in sorgfältig einstudierten Darbietungen auftreten.
Das U-Bahn-System mit zwei Linien verbindet verschiedene Stadtteile und bleibt eine der wenigen Möglichkeiten, sich im Zentrum fortzubewegen. Besucher können einige der tiefen Stationen besichtigen, die mit Kronleuchtern und Marmoroberflächen ausgestattet sind.
Der Triumphbogen am Stadtrand ist etwas höher als sein Pariser Gegenstück und erinnert an den Widerstand gegen die japanische Besatzung. Weniger bekannt ist, dass die Stadt praktisch keine Werbung zeigt, sondern stattdessen politische Slogans an vielen Fassaden trägt.
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