Kim-Il-sung-Stadion, Mehrzweckstadion im Zentrum von Pyongyang, Nordkorea
Das Kim Il-sung Stadion ist eine moderne Sportanlage mit weißen Betontribünen, die ein Spielfeld mit künstlichem Rasen umgeben und etwa 70.000 Zuschauer fassen kann. Die Struktur ermöglicht verschiedenste sportliche Veranstaltungen und Wettkämpfe das ganze Jahr über.
Die Anlage wurde 1926 ursprünglich als Kirimri-Stadion während der japanischen Besatzung eröffnet und erhielt 1982 nach umfangreichen Renovierungen ihren heutigen Namen. Diese Umgestaltung war Teil bedeutender Entwicklungen in der Sportinfrastruktur der Stadt.
Das Stadion dient als Start- und Zielort des Pyongyang-Marathons und beherbergt regelmäßig nationale Fußballspiele. Die Veranstaltungen prägen das Sportleben der Stadt und ziehen Zuschauer aus verschiedenen Landesteilen an.
Das Gelände verfügt über modernes Kunstgras, das seit 2002 nach FIFA-Standards verlegt ist und Veranstaltungen unabhängig vom Wetter ermöglicht. Besucher sollten sich darauf einstellen, dass der Ort zentral gelegen ist und Großveranstaltungen die Umgebung beeinflussen können.
Internationale Fußballspiele mit südkoreanischen Teams wurden manchmal an anderen Orten ausgetragen, da strenge Regeln zum Umgang mit nationalen Symbolen im Stadion galten. Diese Besonderheit zeigt, wie politische Sensibilität den Sportbetrieb beeinflussen kann.
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