Entbindungsklinik Pjöngjang, Entbindungsklinik in Pyongyang, Nordkorea.
Das Pyongyang Mutterschaftskrankenhaus ist eine grosse Entbindungseinrichtung in Nordkoreas Hauptstadt mit einem zentralen gebäude, das durch eine geschwungene Form das Konzept mütterlicher Umarmung darstellt. Der Komplex umfasst fünf angrenzende Gebäude und ein Institut für Brusttumorforschung.
Das Krankenhaus nahm am 30. Juli 1980 den Betrieb auf und markierte damit den 34. Jahrestag der Umsetzung von Nordkoreas Gesetz über Geschlechtergleichstellung. Dieser Termin wurde bewusst gewählt, um ein wichtiges gesellschaftliches Prinzip zu unterstreichen.
Die Einrichtung verbindet westliche Medizin mit koreanischer Traditionsheilkunde, wobei Akupunktur und Kräuterbehandlungen für Mütterbetreuung eingesetzt werden.
Die Einrichtung verfügt über umfangreiche medizinische Abteilungen wie Geburtshilfe, Forschungszentren und spezialisierte Trainingsbereichenfür Ärzte. Besucher sollten sich darauf vorbereiten, dass spezielle Zugangsregelungen gelten können und dass sich das Gelände zeitweise als beschränkt zugänglich erweisen könnte.
Spezielle Videoanrufkabinen ermöglichen Familienmitgliedern, sich in den ersten fünf Tagen nach der Geburt mit neuen Müttern in Verbindung zu setzen, ohne die Isolationsprotokolle zu unterbrechen. Dieses System bietet einen seltenen Blick auf den Einsatz moderner Kommunikationstechnologie in dieser Umgebung.
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