Glocke von Pjöngjang, Bronzemonument in Taedongmun-dong, Nordkorea.
Die Pyongyang-Glocke ist ein Bronzedenkmal in Taedongmun-dong, das sich 3,1 Meter in die Höhe erhebt und 1,6 Meter Durchmesser hat. Das Metall zeigt sorgfältig eingegossene Muster und Verzierungen, die über die gesamte Oberfläche verteilt sind.
Das Denkmal wurde 1726 während der Ri-Dynastie erschaffen und ersetzte eine frühere Glocke, die 1714 durch ein Feuer zerstört worden war. Die Neuschöpfung stand also für die Wiederherstellung einer wichtigen Stadteinrichtung nach einem großen Verlust.
Die Glocke erklingt zu wichtigen Anlässen in Pjöngjang, etwa zum Neujahrsfrohlocken, und setzt eine Tradition fort, die über viele Generationen gepflegt wird. Menschen versammeln sich, um diese Momente gemeinsam zu erleben und Teil eines lokalhistorischen Rituals zu sein.
Der Zugang zur Glocke ist auf organisierte Touren durch staatlich genehmigte Anbieter beschränkt, die feste Besuchszeiten und geführte Erklärungen anbieten. Besucher sollten sich an diese Regelungen halten und im Voraus planen.
Das Metall der Glocke enthält eine Mischung aus 35 verschiedenen Metallen, die aus der Gemeinschaft, von Kaufleuten und religiösen Institutionen zusammengetragen wurden. Diese ungewöhnliche Zusammensetzung macht das Denkmal zu einem materiellen Zeugnis von gemeinsamen Beiträgen aus vielen Quellen.
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