Taedong-Tor, Stadttor in Chung-guyok, Nordkorea.
Das Taedongtor ist ein Stadttor in Pyongyang, das auf einem Granitfundament errichtet wurde und von einem zweistöckigen Holzpavillon mit dem Namen Euphoru gekrönt wird. Die Struktur überblickt den Taedong-Fluss und dient als markante Grenze an der östlichen Seite des inneren Schlosses.
Das Tor wurde im sechsten Jahrhundert als Teil der Koguryo-Befestigungen errichtet und erlitt während der Imjin-Kriege schwere Zerstörungen. Die heute sichtbare Struktur wurde 1635 vollständig wiederaufgebaut.
Das Tor trägt zwei hängende Namensschilder mit Kalligraphie von Yang Sa-on und Pak Wi, die traditionelle koreanische Kunstfertigkeit zeigen. Diese Schriftzüge sind Teil der visuellen Gestaltung des Bauwerks und spiegeln die künstlerischen Werte wider, die beim Bau berücksichtigt wurden.
Das Tor ist am östlichen Zugang zur inneren Burg leicht zu lokalisieren und kann von verschiedenen Punkten in der Stadt aus gesehen werden. Die beste Zeit zum Besuch ist während des Tages, wenn die Lichtverhältnisse die Granitdetails und den Holzpavillon deutlich machen.
Das Tor trägt die Bezeichnung Nationaler Schatz Nummer 4 in Nordkorea, was ihm eine besondere Stellung unter den geschützten Bauwerken des Landes verleiht. Diese Rangfolge unterstreicht die Bedeutung des Bauwerks innerhalb des koreanischen Kulturerbes.
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