Ryongwang Pavilion, Monument und Gebäude am Taedong-Fluss, Pjöngjang, Nordkorea.
Der Ryongwang Pavillon ist ein Gebäude mit traditioneller koreanischer Architektur, das auf erhöhtem Gelände am Taedong-Fluss in Pyongyang steht. Die Konstruktion zeigt charakteristische geschwungene Dächer und Holzsäulen, die über das Wasser blicken.
Das Gebäude wurde ursprünglich während der Goguryeo-Dynastie als Sansu-Pavillon erbaut und war Teil von Pyongyangs Verteidigungssystem. Es spielte eine Rolle in der strategischen Infrastruktur der Stadt neben dem Taedong-Tor.
Der Pavillon ist ein Ort für traditionelle Poesie und künstlerische Veranstaltungen, wo Besucher noch heute die Verbindung zwischen Architektur und koreanischer Kunstpraxis erleben können. Die geschwungenen Dächer und hölzernen Säulen bilden einen Rahmen für kulturelle Aktivitäten, die seit Jahrhunderten an diesem Ort stattfinden.
Der Zugang zum Pavillon erfolgt durch organisierte Führungen, die auch den Transport vom Zentrum Pyongyangs einschließen. Die professionelle Begleitung steht in mehreren Sprachen zur Verfügung.
Im 16. Jahrhundert war der Pavillon Schauplatz einer strategischen Militäroperation, an der eine Kisaeng namens Gye Wolhyang beteiligt war. Diese Episode verbindet die Bauwerk mit einem weniger bekannten Kapitel der lokalen Geschichte.
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