Okryu-Brücke, Straßenbrücke in Pyongyang, Nordkorea
Die Ongryu-Brücke erstreckt sich über 700 Meter über den Fluss Taedong mit vier Fahrspuren, die zwei Stadtteile miteinander verbinden. Die Struktur besteht aus Spannbeton und ist etwa 28,5 Meter breit für den Fahrzeug- und Fußverkehr.
Der Bau der Brücke begann 1958 und wurde 1960 abgeschlossen, als Teil einer Welle von Infrastrukturprojekten im Land. Sie entstand in einer Zeit des Wiederaufbaus und der Stadtentwicklung nach dem Krieg.
Die Brücke bietet Blicke auf den Juche-Turm und das Okryu-gwan-Restaurant, die prägende Wahrzeichen der Stadtlandschaft darstellen. Beide Bauwerke sind von der Brücke aus sichtbar und prägen die Wahrnehmung des Ortes für Passanten.
Das Bauwerk dient als eine der Hauptverbindungen über den Fluss und erleichtert die tägliche Bewegung zwischen verschiedenen Stadtteilen. Fußgänger und Fahrzeuge nutzen den gleichen Weg, was bei der Planung zu beachten ist.
Die Brücke nutzt eine Bauweise mit vorgespannten Betonkassetten, eine damals fortschrittliche Technik für solch großspannige Konstruktionen. Dieses Ingenieurverfahren ermöglichte es, eine lange Spannweite ohne zusätzliche Stützen in der Mitte zu schaffen.
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