Mansudae-Kongresshalle, Parlamentsgebäude in Chung-guyok, Nordkorea.
Die Mansudae-Versammlungshalle ist ein Parlamentsgebäude mit über 200 Räumen und einem Hauptsaal mit etwa 4.300 Quadratmetern Fläche. Der Sitzungssaal bietet Platz für etwa 2.000 Parlamentsmitglieder und ist mit moderner Nachrichtentechnik ausgestattet.
Das Gebäude wurde 1960 eröffnet und steht auf dem Gelände des früheren Frauengefängnisses von Pjöngjang. Umfangreiche Renovierungen wurden 1984 abgeschlossen und modernisierten die Einrichtungen erheblich.
Die Architektur verbindet sowjetische Designprinzipien mit koreanischen Elementen, wobei Marmorskulpturen von Arbeitern den Hauptflur des Inneren säumen. Diese künstlerische Mischung spiegelt die politische Geschichte und die Werte wider, die in diesem Gebäude vertreten werden.
Das Gebäude verfügt über ein Übersetzungssystem, das zehn verschiedene Sprachen gleichzeitig verarbeiten kann und die Kommunikation bei internationalen Treffen unterstützt. Besucher sollten sich auf formale Besuchsbedingungen und strenge Sicherheitsprotokolle einstellen.
Im hinteren Teil des Hauptauditoriums stehen zwei große Wachsfiguren, die Staatsführer darstellen und frühere Marmorskulpturen ersetzen. Diese Figuren sind ein zentrales Element der Raumgestaltung und ein wichtiger Bezugspunkt bei Staatsveranstaltungen.
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