Moranbong Theatre, Theater in Moranbong, Pjöngjang, Nordkorea
Das Moranbong Theatre ist ein Theatergebäude am südlichen Fuß des Moran-Hügels, das von sowjetisch beeinflusster neoklassizistischer Architektur geprägt ist. Das Bauwerk hat mehrere Geschosse mit funktionalen Innenräumen für Aufführungen und verfügt über Platz für ein großes Publikum.
Das Gebäude wurde 1946 als erstes Theater im Nachkriegs-Pyongyang errichtet und markierte eine neue Ära für künstlerische Aufführungen in der Stadt. Es überstand schwere Zerstörungen während des Krieges mit nur zwei erhaltenen Außenwänden, wurde dann aber wieder aufgebaut.
Das Orchester spielt regelmäßig hier und präsentiert Konzerte sowie theatralische Aufführungen für verschiedene Anlässe. Der Ort ist eng mit dem künstlerischen Leben der Stadt verbunden und zeigt, wie Darbietungen im öffentlichen Leben stattfinden.
Besuchern wird empfohlen, sich an der südlichen Seite des Hügels zu orientieren, wo der Eingang leicht zu finden ist. Man sollte ausreichend Zeit einplanen, um die Umgebung zu erkunden, da sich in der Nähe auch andere Orte von Interesse befinden.
Das Gelände hatte zuvor ein Shinto-Heiligtum beherbergt, das nach dem Krieg einem modernen Kulturzentrum wich. Diese Transformation zeigt, wie sich der Ort vom religiösen zum künstlerischen Zweck entwickelt hat.
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