Hwanggŭmp’yŏng, Flussinsel im Yalu-Fluss, Nordkorea
Hwanggumpyong ist eine Flussinsel im Yalu-Fluss, der die Grenze zwischen Nordkorea und der chinesischen Stadt Dandong bildet. Die Insel ist von Ackerland bedeckt und ein Maschendrahtzaun markiert die Staatsgrenze entlang des Wassers.
Ein Grenzabkommen zwischen Nordkorea und China aus dem Jahr 1962 legte fest, welchem Land die Insel gehört, und anerkannte dabei die dort lebende koreanische Bevölkerung. Dieses Abkommen bestimmte bis heute den rechtlichen Status der Insel.
Von der chinesischen Seite des Flusses aus sind auf der Insel Felder und gelegentlich arbeitende Menschen zu sehen. Das Leben dort wirkt ruhig und dem landwirtschaftlichen Rhythmus der Jahreszeiten unterworfen.
Die Insel kann nur von der chinesischen Seite des Yalu-Flusses aus betrachtet werden, da der Zugang für Besucher aufgrund von Grenzbestimmungen nicht möglich ist. Bei klarem Wetter und gutem Licht lassen sich die Details am besten von der Uferpromenade in Dandong aus erkennen.
Im Jahr 2011 wurde die Insel zur Sonderwirtschaftszone für eine geplante gemeinsame Entwicklung mit China erklärt. Das Projekt kam kaum voran und die Insel sieht heute noch genauso aus wie damals.
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