An’guksa, Buddhistischer Tempel am Berg Pongrin, Pyongsong, Nordkorea
Anguksa ist ein Tempel auf dem Berg Pongrin in Pyongsong und besitzt eine Haupthalle namens Taeungbo-jeon. Diese Halle misst etwa 17 mal 13 Meter und zeigt zweigiebelige Dächer, die von traditionellen Holzstützen getragen werden.
Der Tempel wurde 503 während der Koguryo-Zeit gegründet und erlebte mehrere Wiederaufbau- und Renovierungsphasen. Die bedeutendsten Rekonstruktionen fanden in den Jahren 1419, 1594, 1654 und 1785 statt.
Der Tempel folgt dem traditionellen Grundriss der koreanischen Buddhismusarchitektur mit einem äusseren Hof und einem Hauptbetungsraum. Die Anordnung der Gebäude spiegelt religiöse Praktiken wider, die noch heute im Alltag des Ortes erkennbar sind.
Das Gelände ist als Nationalschatz Nummer 34 geschützt und kann nur begrenzt besucht werden. Aufgrund seiner Lage in der südlichen Pyongan-Provinz Nordkoreas erfordert jeder Besuch besondere Genehmigungen und Planung.
Ein Ginkgo-Baum, gepflanzt im Jahr 1400, wächst auf dem Tempelgelände. Der Baum ist als Nordkoreanisches Lebensmonument Nummer 31 anerkannt.
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