Kwangbŏpsa, Buddhistischer Tempel in Pjöngjang, Nordkorea.
Kwangbŏpsa ist ein buddhistischer Tempel in Pyongyang mit einer symmetrisch angeordneten Anlage, die das Haethal-Tor, das Chonwang-Tor, die Taeung-Halle, östliche und westliche buddhistische Klöster sowie eine achteckige fünfstöckige Pagode umfasst. Die Tempelgelände enthalten einen Lotusteich, mehrere Gebäude für Andachten und mehrere Denkmäler aus dem Jahr 1727, die die Geschichte des Bauwerks dokumentieren.
Der Tempel wurde 392 von Gwanggaeto dem Großen während des Goguryeo-Reiches gegründet und war zunächst ein Zentrum religiöser Aktivität. Nach einem Brand erfolgte 1727 eine umfangreiche Rekonstruktion, und nach Kriegszerstörungen wurde die Anlage 1990 erneut wiederhergestellt.
Das Haethal-Tor zeigt Schnitzereien von jungen Mönchen, die auf Elefanten und Löwen reiten, während das Chonwang-Tor Bilder der vier himmlischen Könige darstellt. Diese Kunstwerke sind Teil der religiösen Symbolik, die Besucher beim Durchgang durch die Tore beobachten können.
Der Tempel ist leicht zugänglich und bietet verschiedene Wege durch das Gelände, um die Hauptgebäude und den Lotusteich zu erkunden. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die symmetrische Anordnung der Strukturen zu würdigen und die Denkmäler zu lesen, um ein tieferes Verständnis für das Bauwerk zu gewinnen.
Eine auf einem Denkmal eingravierte lokale Legende verbindet den Tempel mit einer Geschichte von neun Drachen und neunundneunzig Seen am Berg Kuryong. Diese mythologische Erzählung zeigt die tiefe spirituelle Bedeutung, die dieser Ort in der lokalen Überlieferung besitzt.
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