Haeju, Stadt in Nordkorea
Haeju ist eine Stadt an der Westküste von Nordkorea in der Provinz Süd-Hwanghae mit einer natürlichen Bucht und bedeutenden Hafeneinrichtungen. Das nördliche Gebiet zeigt Hügel und Höhenzüge, während sich die südliche Seite zum Wasser hinabneigt und eine gute Zugänglichkeit für Schiffe bietet.
Die Stadt entstand an einem strategisch wichtigen Ort und wurde über Jahrhunderte hinweg von verschiedenen Königreichen wie Goguryeo und Silla kontrolliert. Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Haeju zu einem wichtigen Handelshafen mit Verbindungen nach China.
Der Name Haeju verweist auf die historische Bedeutung der Stadt als Hafenstadt an der Westküste. Heute können Besucher in den Straßen der Stadt die einfache, praktische Lebensweise der Menschen beobachten, die von Handel und traditionellen Handwerken geprägt ist.
Der Zugang zur Stadt erfolgt über eine Eisenbahnlinie, die sie mit anderen Teilen Nordkoreas verbindet, oder über einen lokalen Flughafen. Die Straßen in der Stadt sind einfach, mit schmalem Layout in den ländlichen Bereichen, daher sollte man bequeme Schuhe zum Erkunden tragen.
In der Nähe der Stadt befindet sich der Berg Jangsu mit einer Höhe von etwa 750 Metern, von dem aus man einen großen See, rollende Hügel und tiefe Täler sehen kann. Auch die Suyangsan-Wasserfälle mit einem Sturz von etwa 128 Metern sind bemerkenswert und zeigen die natürliche Schönheit der Region.
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